Geschichte

 

Kultur für Alle!

Vor etwa 100 Jahren gab es eine Gruppe in Berlin.
Die Gruppe fand: Theater muss für alle Menschen sein.
Alle Menschen müssen ins Theater gehen können.
Arme Menschen und reiche Menschen.
Menschen, die eine gute Ausbildung haben.
Und auch Menschen, die gar keine Ausbildung haben.
Alte Menschen und junge Menschen.
Menschen mit verschiedenen Berufen.

Nach dem 1. Welt-Krieg gehörten sehr viele Menschen zu dieser Gruppe.
Sie hatte 140.000 Mitglieder.
Auch in anderen Städten gab es Vereine mit diesem Ziel.

Die Freie Volksbühne wurde im Jahr 1922 gegründet.
Sie ist auch Teil dieser Bewegung.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die freien Volksbühnen verboten.
Aber schon im Jahr 1946 hat sie sich wieder neu gegründet.

Damals war es nicht leicht.
Vieles war durch den Krieg zerstört.
Es gab nur wenige Orte, an denen Theater gespielt werden konnte.
Viele Theater waren kaputt.
Man musste andere Orte finden.
Zum Beispiel die Aula der Uni in Köln.
In der Zeit wurden viele Menschen Mitglied.
Das zeigt: Die Zeit damals war nicht einfach.
Trotzdem war die Kunst vielen Menschen wichtig.

In dieser Zeit war die Freie Volksbühne Köln wichtig für die Kultur in Köln.
Und sie ist heute noch eine Unterstützung für die Kultur in Köln.
Sie hilft, dass die Kultur sich weiter-entwickelt.