Jubiläums-Specials

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Höller. Bizet. Mozart

3 x Oper im Staatenhaus

Preis: 128,00 Euro

Der Meister und Margarita
York Höller
Di 12.04., 19.30 Uhr
Staatenhaus Saal 1

  • Musikalische Leitung: André de Ridder
  • Inszenierung: Valentin Schwarz
  • Gürzenich-Orchester Köln

Michaíl Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ aus dem Jahr 1966 ist eine gesellschaftskritische Parabel und kann gleichermaßen als burlesker Schelmenroman und als bewegende Liebesgeschichte gelesen werden, die Zeugnis von den Jahren der stalinistischen Ära gibt. York Höller hat selbst das Libretto verfasst und eine Partitur entwickel, mit der er der Romanvorlage nichts schuldig bleibt. Die überbordende Handlung und die Vielschichtigkeit der ungeheuren Fabel finden bei ihm eine kongeniale Entsprechung in der beeindruckenden Mannigfaltigkeit der Stile und Formen, die er – als ein musikalischer „Meister“ – sinnfällig miteinander verbindet. Auf diese Weise ist dem in Köln lebenden Komponisten Höller ein Paradebeispiel für zeitgeschichtlich relevantes Musiktheater gelungen

Carmen
Georges Bizet
Fr 20.05., 19.30 Uhr
Staatenhaus Saal 1

  • Inszenierung: Lydia Steier
  • Gürzenich-Orchester Köln

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Carmen ist unabhängig und lässt sich von niemandem ihre Freiheit nehmen. Sie allein bestimmt über sich selbst – nur sie! Dabei lebt sie ganz und gar in der Gegenwart. Wenn sie jemanden liebt, gilt das für genau diesen Moment und nicht für alle Ewigkeit – vielleicht wendet sich ihr Interesse schon im nächsten Moment einem anderen zu. Sie streitet und kämpft und scheut auch nicht das kriminelle Milieu, denn Besitz oder Normen egal welcher Art existieren für sie nicht. Drei Monate nach der Uraufführung im März 1875 an der Pariser Opéra Comique erlag der Erfolgskomponist Bizet 36-jährig einem Herzleiden.

Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Fr 01.07., 19.30 Uhr
Staatenhaus Saal 1

  • Szenische Einrichtung: Michael Hampe
  • Gürzenich-Orchester Köln
  • Libretto von Emanuel Schikaneder

Die Zauberwirkung der Musik steht im Zentrum der eigentlichen Botschaft dieser Oper: In den Instrumenten der Zauberflöte und des Glockenspiels versinnbildlicht sich die Macht der Musik, mit der sich die Welt verändern lässt, und die auch dann Wunder wirken kann, wenn die Gesellschaft eine Krisenzeit durchläuft. In den Gegensätzen vom Reich der Sonne und nächtlicher Welt, von Feuer und Wasser, von Rache (Königin der Nacht) und elitärem Gutmenschentum (Sarastro und die Priesterschaft), von hehr-tugendhaften Figuren (Tamino, Pamina) und fröhlich-volkstümlichem Personal (Papageno, Papagena) ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Oper ein großes Märchen, das interpretatorisch zu vielen Deutungen einlädt.

Von Sittenstrolchen, Anfängen und Abschieden

3 x Kabarett in drei verschiedenen Häusern

Preis: 51,00 Euro

Mathias Tretter – Sittenstrolch
Sa 23.04., 20.00 Uhr
Comedia

Welch ein fantastisches Klima für Satire! Das meint zumindest Tretter, der sein Glück kaum fassen mag: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen – wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht. Soweit ist es zwar noch nicht; aber die schiere Anzahl ehrenamtlicher Bedenkenträger zeigt mir doch: Selten war ein Strolch so notwendig wie heute!“

Köln (nicht nur) für Anfänger – Marina Barth und Joachim Jezewski
Fr 20.05., 20.30 Uhr
Kabarett Klüngelpütz

Entdecken Sie den geheimen Köln-Code und schon sind Sie einer von uns. Wir sind nicht korrupt, wir sind lernfähig. Und wir sind auch nicht chaotisch, sondern kreativ.  Stur sind wir auch nicht, sondern durchsetzungsfähig und dass wir meistens geschminkt seien, ist ein Gerücht. Lernen Sie die ungeschminkte Seite Kölns kennen und lachen Sie mit – ein manchmal italienischer Abend, witzig und nicht op kölsch.

Christine Prayon
Sa 04.06., 20.00 Uhr
Bürgerhaus Stollwerck

Christine Prayon wird kein Kabarett im landläufigen Sinne machen. Sie interessiert sich nicht mehr für die pure Kritik am Bestehenden, wenn nicht gleichzeitig über Alternativen und Utopien geredet wird. Auch findet sie, dass es an der Zeit ist die Welt zu retten; das kann sie aber nicht alleine. Erwarten sie lieber nichts, denn ihre Sehgewohnheiten werden sowieso unterlaufen werden. Ach ja, und Birte Schneider steht heute Abend übrigens auch nicht auf der Bühne – wer ist das überhaupt.

Es darf gelacht werden

3 x Komödien

Preis: 39,00 Euro

Nein zum Geld / Flavia Coste
Di 19.04.22, 20.00 Uhr
Theater am Dom

Richard spielt seit Jahren im Lott. Nun hat er 162 Millionen Euro gewonnen und – will das Geld nicht. Denn Geld verdirbt den Charakter und macht nicht zwingend glücklich. Doch nun kommen die verständnislosen Freunde und Verwandte auf den Plan…

Mata Hari, wie steht’s /Tony Dunham
Mai 2022 (Termin wird noch bekannt gegeben)
Horizont Theater

Sie ist sexy, clever und selbstbewusst, sie ist verletzlich, grausam, süchtig, eine Spielerin, eine Hure, eine Mutter, ein verführerisches Dummchen und eine gnadenlose Verführerin. Mata Hari endet letztlich gefangen in zum Teil selbst geknüpften Fallstricken im Schleppnetz der Geschichte. Regisseur Tony Dunham schafft es, ein doppelbödiges Comedy – Biopic zu kreieren, mit nur zwei Schauspielern, Silke Natho und Georg B. Lenzen.

Extrawurst / Moritz Netenjakob und Dietmar Jacobs
Di 14.06.22, 20.00 Uhr
Theater am Dom

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Im Tennisclub soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abgestimmt werden. Kein Problem, gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen…

Edle Mischung

1 x Oper, 1 x Konzert, 1 x Führung 

152,00 Euro

Béatrice et Bénédicte / Hector Berlioz
Libretto vom Komponisten frei nach William Shakespeares „Viel Lärm um nichts“
Do 05.05., 19.30
Staatenhaus Saal 2

Für seine zweite Beschäftigung mit dem Theaterdichter des Elisabethanischen Zeitalters nach der symphonischen Kantate „Romeo und Julia“ wählte sich Berlioz die Komödie „Much ado about nothing“ (»Viel Lärm um nichts«). Im Zentrum der Handlung, wie Berlioz sie bearbeitete, stehen mit Béatrice und Bénédict zwei innerhalb ihrer Umgebung durch Intelligenz und Spottlust hervorstechende Menschen, die sich gegenseitig zunächst spinnefeind sind. Durch die wohlmeinend listige Verschwörung Dritter werden sie schließlich bekehrt und dazu gebracht, sich dessen bewusst zu werden, dass sie eigentlich zusammengehören. Die beiden spitzzüngigen Titelgestalten, als Mann und Frau zwei notorisch streitlustige Vertreter:innen ihres jeweiligen Geschlechts, kontrastieren dabei wirkungsvoll mit dem romantisch-einträchtigen Liebespaar Héro – Claudio.

Gestüt Röttgen
Mai/Juni 22 (Termin wird noch bekannt gegeben)

Das Gestüt Röttgen ist Teil der Land- und Forstwirtschaftlichen Betriebe Röttgen. Es besteht seit 1924 und wurde vom Vater der Stifterin, Maria Mehl-Mülhens, Peter Paul Mülhens, gegründet. Frau Mehl-Mülhens hat das Gestüt als ihr großes Lebenswerk mit Leidenschaft fortgeführt. Die von Architekt Ludwig Paffendorf entworfene Gestütsanlage beinhaltet 16 Boxen im beeindruckenden Mutterstall; weiterhin mehr als 90 Boxen auf dem Gestütsgelände, verteilt auf alten Rennstall, Durchhäuserhof, Hengststall und diverse Nebengebäude. Durchzogen von Alleen, umsäumt vom stiftungseigenen Wald und umschlossen von einer Mauer nach irischem Vorbild ist das Gestüt Röttgen eine malerische Oase am Rande der Rheinmetropole Köln.

Wiener Philharmoniker
Andris Nelson, Dirigent
Mi 08.06., 20.00 Uhr
Kölner Philharmonie

„Unter der musikalischen Leitung von Andris Nelsons, einem der hingebungsvollsten Musiker unserer Tage, präsentiert der österreichische Edelklangkörper“ (Philharmonie Köln) Werke von Sofia Gubaidulina , Dmitrij Schostakowitsch und Antonín Dvořák

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