L’amour de loin

Amin Maaloufs Libretto von „L’amour de loin“ basiert auf der Geschichte von Jaufré Rudel, einem Troubadour des 12. Jahrhunderts und Prinzen von Blaye. Die Handlung spielt im mittelalterlichen Aquitanien, in Tripolis und auf dem Meer. Der Troubadour Jaufré Rudel, von der Oberflächlichkeit eines auf Vergnügen ausgerichteten Lebens ernüchtert, hat sich eine neue Form von Liebe als Ideal gesetzt: die sehnsüchtige Liebe zu einer fernen, unbekannten Geliebten, deren Tugenden er in seinen Liedern preist. Nicht sicher sein zu dürfen, ob die von ihm gepriesene Frau tatsächlich existiert, und dabei in Kauf zu nehmen, eventuell niemals eine Erfüllung seiner Sehnsucht erfahren zu können, scheint ihm in seiner Lebenssituation die höchste Form des Liebens. Als ein sich als „Pilger“ ausgebender fremder Reisender behauptet, der von Jaufré in seinen Liedern besungenen Frau im fernen Tripolis tatsächlich begegnet zu sein, beginnt sich Jaufrés Begehren auf diese ihm unbekannte Frau in der Ferne zu richten: Dabei handelt es sich um Clémence, eine junge Adlige, die seit ihrer Kindheit in Tripolis lebt und dort für ihre Tugend gerühmt wird. Durch den Pilger davon in Kenntnis gesetzt, dass sie in den Liedern des aquitanischen Troubadours gefeiert wird, beginnt auch Clémence sich in ihrem Denken und Fühlen ganz auf diesen fernen Geliebten einzustellen. Vor einer Begegnung mit Jaufré scheut sie jedoch zurück – zum einen, da sie daran zweifelt, seiner großen Verehrung tatsächlich würdig zu sein, zum anderen, weil sie Enttäuschung und Leiden fürchtet. Nachdem Jaufré sich schließlich auf die Reise zu seiner Geliebten begeben hat, erreicht er nur sterbend das Ziel. „L’amour de loin“, war die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho und wurde im August 2000 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Das meisterhaft präzise Libretto schuf der Schriftsteller Amin Maalouf, der im Libanon geboren und aufgewachsen seit den 1970er-Jahren in Frankreich lebt.

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