La Consagración de la Primavera

La Consagración de la Primavera

„Le Sacre du Printemps“ übt seit der skandalumwitterten Uraufführung von Nijinsky im Jahre 1913 in Paris eine große Anziehung auf unterschiedlichste Choreograf*innen aus. Die musikalische Basis dieser Interpretation ist Strawinskys technisch wie musikalisch anspruchsvolle Fassung für zwei Klaviere, die er wenige Tage vor der legendären Uraufführung der Orchesterfassung zusammen mit Debussy in privatem Kreis vorstellt. Es ist eine große Herausforderung für Sylvie Courvoisier, die Komposition mit dem Pianisten Cory Smythe zu interpretieren und dabei den rhythmischen Puls von Israel Galván mit aufzunehmen. Dabei wird die enge Struktur jeder Zeile zum Rahmen einer Interpretation, die, obwohl frei, sich immer am Original orientiert. Die Herausforderung geht über das Notenblatt hinaus. Galván übernimmt gewissermaßen den perkussiven Teil. Im Dialog mit dem Klavier schlägt er den Takt der orchestralen Komposition mit seinen Füßen. Hier ist der Tänzer auch Musiker, ein Schöpfender mit seinem eigenen Instrument.
Israel Galván de los Reyes, 1973 als Sohn zweier Tänzer in Sevilla geboren, entscheidet sich erst 1990 für eine Tanzausbildung. 1994 wird er Mitglied der „Compania Andaluza de Danza“ und gewinnt als Tänzer alle erdenklichen Preise in Spanien. Mit
„Mira! / Los Zapatos Rojos“ bringt Galván 1998 sein erstes eigenständiges Werk auf die Bühne. Seitdem folgten diverse Choreografien. Er ist Associate Artist des „Theatre de la Ville de Paris“ und des „Mercat de les Flors“ in Barcelona. Galván gilt als Erneuerer des Flamencos. Er stellt traditionelle Techniken Einflüssen aus anderen Tanzstilen gegenüber und führt den Flamenco so auf eine andere Ebene.


Verfügbare Karten

Beginn Verfügbarkeit Preis (Zusatzkarte)
19.02.2021 / 19:30 Uhr A auf Anfrage
20.02.2021 / 19:30 Uhr A auf Anfrage
A = Verfügbar im Aktiv-Abonnement   Z = Verfügbar als Zusatzkarte

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