Die Vögel

Ratefreund und Hoffegut, zwei kunstsinnige Städter, suchen im Reich der Vögel einen Rückzugsort von den Zumutungen der rastlosen Zivilisation. Direkt nach ihrer Ankunft unterbreitet Ratefreund den gefiederten Wesen einen ideell verlockenden und zugleich politisch brisanten Plan: Mit dem Bau einer wehrhaft befestigten Stadt, „Wolkenkuckucksheim“ genannt, soll sich für die Vögel die Gründung eines neuen Reichs verbinden, das einerseits den „schönen Künsten“ gewidmet ist, ihnen dabei aber zugleich die Herrschaft über die Menschen und die Götter sichert. Nach anfänglichem Zögern lassen die Vögel sich von der ehrgeizigen Idee überzeugen und schlagen, schließlich von einem wahren Taumel der Begeisterung ergriffen, auch die Warnungen des einst von Göttervater Zeus gezüchtigten Prometheus in den Wind. Das Strafgewitter der Götter lässt für die Vogelwelt nicht lange auf sich warten, und das kunstgigantische Projekt „Wolkenkuckucksheim“ endet in Krieg und Zerstörung. Die beiden Besucher aus der Großstadt kehren wohl oder übel wieder dahin zurück, woher sie gekommen waren. Walter Braunfels, von der Spätromantik geprägt, galt in der Zeit der Weimarer Republik als einer der wichtigsten Opernkomponisten. Die Arbeit an seiner bekanntesten Oper, „Die Vögel“, erstreckte sich über mehrere Jahre und war wesentlich von den Eindrücken geprägt, die der Komponist durch den Ersten Weltkrieg erfahren musste. In den 1920er-Jahren eine der meistgespielten Opern überhaupt, gerieten „Die Vögel“ durch das von den Nationalsozialisten über alle Werke des Komponisten verhängte Aufführungsverbot in Vergessenheit.

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